Dr. Benedikt Quarch

Unternehmer & Jurist

  • Geboren in Aachen
  • Jurastudium: Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Wiesbaden und Montreal, Promotion
  • Gründer von RightNow
  • Co-Director des German Legal Tech Hub & Summit
  • Gründungsherausgeber der LegalTech Zeitschrift
  • Co-Vorsitzender des Kuratoriums der Werte Stiftung
  • Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten
  • Vorträge & Seminare zur KI-Transformation im Rechtsmarkt

Interview

Wir stellen regelmäßig Legal Influencer und Vorbilder auf dem Rechtsmarkt in einem Interview vor. Damit wollen wir spannende Persönlichkeiten aus der Rechtsbranche sichtbar machen und einen Mehrwert für alle schaffen.

Gewinne Einblicke in unser Projekt Legal Influencer Liste und erfahre mehr über juristische Vorbilder und ihren Werdegang in unseren Interviews!

Benedikt, wie kamst du zur Rechtsbranche und was sind deine Erfahrungen damit?

Schon während des Studiums habe ich das erste Unternehmen gegründet, das jedoch nichts mit der Rechtsbranche zu tun hatte. Parallel zur Promotion habe ich dann mit zwei guten Freunden RightNow, das ursprünglich Geld-für-Flug hieß, als erstes consumer claims purchasing LegalTech-Unternehmen in Deutschland gegründet.

Das war mein Start in die Rechtsbranche und insbesondere in den innovativen Arm dieser Branche. Was mich schon sehr lange fasziniert, ist der unternehmerische Blick auf den Rechtsmarkt. Die immer fortschreitende Technologie ermöglicht dabei extrem viel. Das macht großen Spaß und genau da möchte ich auch weiter dran arbeiten.

Was machst du beruflich und warum hast du dich für diesen Weg entschieden?

Ich bin juristischer Unternehmer. Diesen Weg habe ich vor 10 Jahren eingeschlagen und nie bereut. Die Möglichkeit, jeden Tag im juristischen Umfeld neue unternehmerische Projekte zu starten, macht einfach große Freude.

Derzeit bin ich Co-Director des German Legal Tech Hubs & Summit. Der Summit ist inzwischen die größte Legal Tech-Veranstaltung in Deutschland und bringt flächendeckend alle Leute zusammen, die sich für die Digitalisierung – heute natürlich vor allem die KI-Transformation – des Rechtsmarkts interessieren.

Ich arbeite außerdem an einem neuen Startup, das auch im KI-Bereich unterwegs sein wird. Außerdem gebe ich Vorträge und Workshops zu Recht & KI und berate Kanzleien und Unternehmen.

Wie machst du deine Themen sichtbar? Wen oder was möchtest du damit erreichen?

Ich bin häufig bei Linkedin unterwegs und spreche außerdem auf vielen Veranstaltungen. Durch die Breite des Angebots vom German Legal Tech Hub möchten wir alle erreichen – denn Legal Tec und KI spielt für jede:n Jurist:in eine große Rolle.

Wenn du etwas an der Rechtsbranche verändern könntest, was wäre das? Was ist aus deiner Sicht dazu nötig?

In der öffentlichen Verwaltung und der Justiz passiert schon viel, aber hier müssen wir in der Digitalisierung und Umstellung auf KI noch viel besser und schneller werden. Das wäre gut für den Rechtsstaat und gut für die gesamte Branche.

Gibt es etwas, worauf du dich in Zukunft besonders freust?

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten German Legal Tech Summit 2026 wieder in Hannover und auf viele spannende Gespräche bei den Roadshows des Legal Tech Hubs im ganzen Jahr; außerdem natürlich auf den Start meines neuen Unternehmens.

Ganz besonders freue ich mich aber auf die Begleitung der neuen Technologie-Entwicklungen. Schon der Januar 2026 hat wieder viel Neues – ich denke an Claude Cowork & Co. – gebracht. Da wird in Zukunft noch sehr viel passieren. 

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für das Interview genommen hast!