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Startup-Gründung: So gehst du vor

Viele Menschen träumen davon, sich selbstständig zu machen oder ein Unternehmen zu gründen. Doch nicht jedes neu gegründete Unternehmen ist auch gleich ein Startup. Ein Startup zeichnet sich oft durch eine hohe Dynamik, Kreativität und den Einsatz moderner Technologien aus. Hinter einem Startup steckt meist der Wunsch, die Welt mit einer neuartigen Geschäftsidee nachhaltig zu verändern. 

Egal ob du schon eine ausgereifte Vorstellung von deinem neuen Business hast oder noch auf der Suche nach einer genialen Idee bist: In diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Schritte vor dir liegen. 

Das Wichtigste in Kürze

✅ Startups sind auf Wachstum und Expansion ausgerichtet und streben oft an, den Markt zu disruptieren.
✅ Am Anfang steht eine Analyse des Marktes, der Zielgruppe und möglicher Konkurrenz. 
✅ Ein ausgereifter Businessplan ist dein Fahrplan während der Gründungsreise. 
✅ Die Wahl der Rechtsform hat Einfluss auf rechtliche, steuerliche und finanzielle Faktoren. 
✅ Die Anzahl an Fördermöglichkeiten wächst – ein genauer Blick darauf lohnt sich! 

Die Gründung: Eine Idee und viel Mut

Die Entwicklungsphase beginnt mit einer kreativen Idee oder einem innovativen Konzept. Dies kann alles sein: von einer App, die das Leben der Menschen erleichtert, bis hin zu einer Lösung für ein drängendes gesellschaftliches Problem. 

Um eine erfolgversprechende Idee zu entwickeln, ist es wichtig, den Markt und die Bedürfnisse der Zielgruppe genau zu verstehen. Kreativität, Marktforschung und eine gute Portion Neugier helfen dabei, eine Idee zu finden, die das Potenzial hat, sich am Markt zu etablieren. Es lohnt sich, zukünftig immer mal wieder eine Analyse der Konkurrenz und des aktuellen Marktes vorzunehmen. 

Brauche ich einen Businessplan?

Ein Businessplan ist das Herzstück eines jeden Startups. Er enthält eine detaillierte Beschreibung von:  

  • Geschäftsidee
  • Geschäftsmodell
  • Zielgruppe
  • Wettbewerbsanalyse
  • Marketingplan
  • Organisationsstruktur 
  • Finanzprognosen 

Ein gut durchdachter Businessplan ist nicht nur für Gründer:innen selbst wichtig, sondern auch für potenzielle Investor:innen und Geschäftspartner:innen, um das Potenzial des Startups zu erkennen. 

In einer kurzen und spannenden Präsentation – sogenannter Pitch – stellst du die wesentlichen Inhalte deines Businessplans vor, um auf dein Startup aufmerksam zu machen. 

Worauf muss ich bei der Unternehmensgründung achten? 

Die Wahl des richtigen Teams ist entscheidend für den Erfolg eines Startups. Die Gründer:innen sollten Partner:innen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Erfahrungen suchen, die sich ergänzen. Ein starkes Gründerteam ist kreativ, flexibel und entschlossen. Teamarbeit, Vertrauen und eine klare Kommunikation sind Schlüsselkomponenten für ein erfolgreiches Startup. 

Auch die Wahl der Rechtsform sollte wohl überlegt sein: sie hat rechtliche, steuerliche und finanzielle Auswirkungen auf das Startup. In Deutschland stehen verschiedene Rechtsformen zur Auswahl. Beliebt bei Neugründern ist die GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts), hier sind nur zwei Personen notwendig und die Gründung ist vergleichsweise einfach. 

Da bei einer GbR die Gesellschafter:innen persönlich haften, wird auch gerne die GmbH (hier ist jedoch eine Kapitaleinlage von 25.000 € notwendig!) in Betracht gezogen. Sie ist eine beliebte Wahl bei der Zusammenarbeit mit Investoren:innen. Eine Mini-GmbH, die Unternehmergesellschaft, ist ideal, wenn man nicht über das hohe Stammkapital verfügt und trotzdem eine Haftungsbeschränkung anstrebt. Diese UG kann mit 1 € gegründet werden, erfordert jedoch die Bildung von Rücklagen aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 25 Prozent.

In unserer Kanzleisuche findest du verschiedene Ansprechpartner:innen, die dir mehr über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Rechtsformen sagen können und dir beratend zur Seite stehen. 

Die Chancen und Risiken einer Startup-Gründung

Die Gründung eines Startups bietet viele Chancen, darunter:

✅ Die Möglichkeit, innovative Ideen zu verwirklichen
✅ Hohe unternehmerische Freiheit und Selbstbestimmung
✅ Die Chance auf schnelles Wachstum und Erfolg

Allerdings sind mit der Startup-Gründung auch Risiken verbunden, wie zum Beispiel:
❌ Finanzielle Unsicherheit und hohe Anfangsinvestitionen
❌ Konkurrenz und Marktrisiken
❌ Die Notwendigkeit, rasch auf Veränderungen zu reagieren

Wie kann ich gefördert werden? 

In Deutschland wächst die Anzahl an Fördermaßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten für Startups. Dazu gehören staatliche Förderprogramme, wie das EXIST-Gründerstipendium oder das INVEST-Programm, das Investitionen in junge Unternehmen fördert. Junge Startups können über den ERP-Gründerkredit durch die KfW unterstützt werden. Es gibt auch eine Vielzahl von Inkubatoren, Acceleratoren und Startup-Netzwerken, die Unternehmensgründer unterstützen und mit Investoren vernetzen können.

Die Finanzierung eines Startups kann über verschiedene Wege erfolgen, einschließlich Eigenkapital, Fremdkapital, Venture Capital, Crowdfunding und Business Angels. Wichtig ist: die Wahl der richtigen Finanzierungsquelle hängt von der jeweiligen Situation und den Bedürfnissen des Startups ab.

Fazit

Die Gründung eines Startups ist eine abwechslungsreiche und spannende Aufgabe mit Höhen und Tiefen. Befasse dich am besten vorher mit den Chancen und Risiken, die eine Gründung mit sich bringt. Erfolgreiche Startups fußen auf einer guten Idee, einer detaillierten Planung und Unterstützung. Sie leisten einen bedeutenden Beitrag für die Wirtschaft und Gesellschaft.

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